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Man gab zu Bedenken, dass das Zurückhalten der geforderten Summe unausweichlich zur Exmatrikulation der am Boykott beteiligten Studenten führen
würde. Auch wenn man die Studierenden verstehen könne, sollten diese sich eher darum bemühen, die Landtagsabgeordneten auf ihre Seite zu bringen.
Eine schnelle Änderung oder Rücknahme sei ohnehin nicht möglich, da so etwas erfahrungsgemäß mehr Zeit beanspruche.
Relativiert wurde dies durch den Vortrag der KTS- und StuRa-Vertreter. So sei eine sofortige Exmatrikulation rechtlich nicht möglich. Schlimmstenfalls
müsse man eine Mahngebühr von bis zu 25€ in Kauf nehmen. Zusätzlich haben Erfahrungen mit Boykotts aus den Siebzigern gezeigt, dass man durchaus
die Rücknahme der Gebühr erreichen kann.
Noch ist nichts entschieden
Noch ist der Boykott an der Uni Erfurt nicht entschieden. Derzeit haben die Studenten die Möglichkeit, ihre Meinung zum Boykott abzugeben. Eine Urabstimmung
soll entscheiden, ob sich der StuRa an der Aktion beteiligt. Das Ergebnis der Abstimmung wird voraussichtlich Anfang nächster Woche vorliegen.
Am 25.04. entscheidet sich dann in einer Urabstimmung der Studenten der FH Erfurt, ob der Boykott dort angenommen wird.
Wer seine Stimme an der Uni noch nicht abgegeben hat, kann es am 19.04 und 23.04. nachholen.
Weblinks zum Thema:
http://www.thueringenboykott.de/
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